Montag, 10. Dezember 2012

First Stop: Phuket

Maya Beach, Phi Phi Island

Nach einer unspektakulären Anreise mit Lufthansa via Frankfurt (mit der A380, der Flieger war zwar ein bisschen grösser, ansonsten habe ich jedoch keine grossen Unterschiede zu "normalen" Flugzeugen bemerkt) nach Singapore entschieden wir uns für einen Weiterflug nach Phuket, die bekannte Bade-Halbinsel im Süden Thailands. Gleich zu Beginn der Reise sollten wir es ruhig angehen und 5 Tage im selben Resort bleiben, ganz ohne Fussball und Stress, was selbstverständlich dem Wunsch beider Reisenden entsprach :-). Unser Hotel Radisson Blu an der etwas abgelegenen, aber sehr ruhigen Panwa Beach können wir ohne wenn und aber weiterempfehlen. Auch das Preis- Leistungsverhältnis in der Vor-Hochsaison war fair und gerade das inbegriffene Frühstück können wir sehr empfehlen. Lediglich der Strand ist nichts für Meeresanbeter, welcher wir jedoch sowieso nicht sind, aufgrund der warmen Temperaturen und des wegen der Ebbe teilweise tiefen Wasserstandes ist Baden dort nicht allzu toll.
Typische Thailändische Langboote


Nebst der Zeit im Hotel machten wir noch einen Ausflug mit so einem Touriboot auf Ko Phi Phi, bei welchem verschiedene Inseln angesteuert wurden und man nett Baden und Schnorcheln konnte. Individuell kann man die Vielzahl an kleinen Inseln und Buchten gar nicht bereisen, also muss man in den sauren Touri-Apfel beissen und sich ein Boot mit Quoten-Deutschen, Briten mit hochgradigem Sonnenbrand, einer Gruppe Schwedinnen (ok, geht noch so), aufgedrehten Koreanern und natürlich mit uns Bünzli-Schweizern (um uns nicht von der Kritik auszuschliessen) teilen. Der Ausflug hat sich aber wirklich gelohnt Phi Phi ist wunderschön, auch wenn gerade die vom Film The Beach bekannte Maya Beach total überlaufen war. Desweiteren steuerten wir eine Nacht noch die berüchtigte Patong Beach an, wo das krasse Kontrastprogramm zu unserem ruhigen Resort lief: Abertausende Touristen, darunter neuerdings sehr viele Russen in den Strassen, am Strand und in einer grossen Mall. An der berüchtigten Bangla Road ein Riesengewusel, es werden zahlreiche Ping-Pong Exhibitions angeboten, wobei es sich hierbei keinesfalls um ein Internationales Tischtennisturnier handelt, sondern die Betonung eher auf auf Exhibition gelegt werden muss. Dazu sehr viele Klubs mit Damen an Kletterstangen, wie ich sie vom Turnunterricht her kenne. Extrem scheisse fand ich die Leute, welche mit allerlei Tieren (kleine Äffchen, Faultiere, Leguane etc.) anboten, Fotos zu machen, das kann ich als Tierschutz-Gutmensch nicht akzeptieren. Alles in Allem sicherlich einmal interessant zu sehen, aber fasziniert hat uns die Szenerie nicht. Nach 5 Tagen mit tollem Wetter hiess es Abschied nehmen für die nächste Destination, Kuala Lumpur.

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