Donnerstag, 20. Dezember 2012

Phnom Penh


Mit dem Busunternehmen Mekong Express fuhren wir in 5 Stunden von Siem Reap in die Hauptstadt von Kambodscha (Kosten: USD 12.-, man könnte die Strecke für USD 35.- auch mit dem Schnellboot bewältigen). Phnom Penh empfing uns mit viel Verkehr und Abgasen. Am Tag nach unserer Ankunft versuchte ich noch mit mässigem Erfolg, die Ansetzung des Hun Sen Cups zu bestätigen, desweiteren besuchten wir die wenigen Sehenswürdigkeiten, welche Phnom Penh zu bieten hat: Den Royal Palace (welcher leider nicht zu besichtigen war, aufgrund des Todes des König im Oktober 2012), das Nationalmuseum, Wat Phnom und den Sisowath Quay (auch bekannt als Riverside). Das Tuol Sleng Genocide Museum als Sehenswürdigkeit zu betiteln liegt mir aufgrund der Umstände fern, aber der Besuch dieser ehemaligen Schule, welche zum Folter- und Tötungsort wurde, ist sehr beeindruckend. Die Gräueltaten der Roten Khmer werden einem hier brutal aufgezeigt. Etwas ausserhalb von Phnom Penh befinden sich die Killing Fields, auf deren Besuch wir aber verzichteten, dort sind beispielsweise über 8000 menschliche Schädel zusammengestellt, Sachen halt, die man nicht direkt nach dem Frühstück besichtigen sollte.

Der öffentliche Transport ist übrigens inexistent, es gibt lediglich Tuk-Tuks, welche für ca. 2-3 Dollar für Fahrten in der Stadt angehalten werden können. Hätte ich diesen Blog direkt nach Phnom Penh geschrieben, so stünde hier nun etwas über die mühseelige Fortbewegung als Fussgänger und den unglaublichen Verkehr und gefährliche Strassenüberquerungen, aber den Teil lest Ihr dann im Saigon-Bericht, einfach die dortigen Ausführungen durch ca. 3 teilen und dann habt Ihr die Zustände in Phnom Penh.

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