Mittwoch, 10. Juni 2009

Back in Manila

Heute fliegen wir wieder nach Manila zurück. Mit dem Taxi überqueren wir die Brücke zur Insel Mactan, wo der Flughafen von Cebu ist, übrigens der zweitgrösste Flughafen der Philippinen. Von hier aus kann man unzählige Orte erreichen, auch im Ausland werden fast alle Grosstädte Asiens angeflogen. Mactan ist bekannt für die Produktion für Gitarren, so kann man ab bereits 5 Franken kleine Gitarren/Ukulelen und ab 10 Franken richtige Gitarren kaufen. Auf der Insel befindet sich Lapu-Lapu, ein Ort benannt nach dem ersten philippinischen Nationalhelden, welcher im 15. Jahrhundert niemand geringeren als Magellan getötet hat und so ein erstes Zeichen gegen die spanische Besatzung gesetzt hat. In Manila werden wir von unserem Cousin Rennel abgeholt, welcher wie immer übernächtigt wirkt, da er sich auf sein Doktor-Examen im Juli vorbereitet und täglich nur ca. 3 Stunden schläft. Nach dem x-ten völlig übertriebenen Mittagessen besuchen wir am Nachmittag die Kirche mit der berühmten Bambus-Orgel in Las Piñas, Erstmals nutzen wir die klassischen Verkehrsmittel, das Tricycle und den Jeepney. Das Tricycle ist ein cooles Gefährt; ein Motorrad mit einem Seitenwagen. Wir schaffen es, uns zu viert in ein solches zu zwängen. Weniger eng ist es dann in den jeweiligen Jeepneys, die man überall auf der Strasse findet und durch Zuwinken anhalten kann. Man steigt hinten in den offenen Wagen ein, wo 2 Sitzreihen vis-à-vis und parallel zur Strasse als Sitzgelegenheit dienen. Diese Art von Transport ist für unsere Verhältnisse spottbillig (ca. 10-20 Rappen pro Fahrt) und manchmal die einzige Möglichkeit, um einigermassen durch den unglaublichen Stau zu kommen. Den Abend widmen wir natürlich unserem “30-Tage-Mäst”-Programm. Unser Versuch, endlich mal meine Tante & Co. einzuladen und die Rechnung zu übernehmen scheitert kläglich. Sie interveniert heftig beim Kellner und droht diesem Prügel an, falls nicht sie die Rechnung übernehmen dürfe. Unglaublich, seit wir hier in Manila sind, werden wir ständig von allen möglichen Verwandten und Bekannten eingeladen, es ist verpönt, wenn die Gäste etwas bezahlen müssen. Dann geben wir das Geld halt dann wieder aus, wenn wir auf Boracay sind.

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